«Hyperrealismus» Einzelausstellung in der Galerie Wehrli, Zürich

18.11.2017

Der freischaffende Künstler Christoph Eberle wurde 1969 in Zürich geboren, wo er
heute auch lebt und arbeitet.

 

Den Entschluss, Kunstmaler zu werden, fasste Christoph Eberle schon im jungen

Alter von funf Jahren. Sein ständiger Antrieb war seine Begeisterung, Dinge

zeichnerisch und malerisch real werden zu lassen. 1996 erlangte der Kunstler sein

Diplom in Architektur an der ETH in Zürich, bildete sich aber während seines

ganzen Werdeganges autodidaktisch zum hyperrealistischen Maler aus.

 

Urbane und natürliche Landschaften, Wolken, Fleisch und Fisch, Gemüse und

Früchte, die Blüte des Apfelbaums, ein zerwühltes Bett und vieles mehr inspirier en

Christoph Eberle bei seiner Motivwahl. Fotografisch durch den Kunstler festgehalten,

entsteht eine Abbildung, oszillierend zwischen sehr persönlichem Zitat

und allgemeingültiger Bildidee. Gezielte Eingriffe und Veränderungen realisiert

er später auf der Ebene seines Bildes, zuerst am Computer bei der Bildbearbeitung

und anschliessend vor allem bei der perfekten Applikation der Farbe auf die

Leinwand.

 

Wie das Licht die Objekte übergiesst, wie es erst das Objekt als K örper definiert,

welchen Bereich es betont und was im Schatten verschwindet, zieht sich als Thema

durch Christoph Eberles Werke. Licht als tragendes Element, die Kraft des Hell-

Dunkel-Kontrastes, aber auch die Schattenbereiche – die leben und im S treulicht

leise vibrieren – geben der Bildkomposition Halt und den Motiven V olumen.

Die Teilnahmslosigkeit der Ausgangsfotografie verliert sich im Prozess der Umsetzung

als Ölmalerei und es entsteht ein sehr detailgetr eues Gemälde, eine

sinnreiche Einheit – offen für Interpretationen und aufgeladen mit Referenzen.

Hyperrealismus wird dabei nur als Stilmittel verwendet, um das Dargestellte

real und glaubhaft erscheinen zu lassen.

 

Im In- und Ausland finden sich Christoph Eberles Werke in mehreren Sammlungen

und werden in diversen Ausstellungen und auf Messen gezeigt. Seit 2015 wird der

Kunstler erfolgreich durch die Galerie Wehrli vertreten.

 

16. November 2017 – 13. Januar 2018

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